- Symbolbild.
Milliarden-Prozess in Leipzig gestartet
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In Leipzig hat heute der Prozess um das illegale Streaming-portal „Movie2k“ begonnen. Die Hauptangeklagten sind wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung angeklagt, nachdem sie über Jahre Raubkopien von Filmen übers Internet vertrieben haben.
Mit dem Millionen-Gewinn kauften sie Bitcoins, die inzwischen von der Generalstaatsanwaltschaft für über 2 Komma 6 Milliarden Euro verkauft wurden. Das Vermögen wird derzeit bei der Landesjustizkasse verwahrt. Werden die Angeklagten freigesprochen, bekommen sie das Geld zurück. Bei einer Verurteilung wird es voraussichtlich unter Filmgesellschaften, Steuerbehörden und dem sächsischen Landeshaushalt aufgeteilt.
