Millionen-Prozess um Leipziger Wasserwerke geht in Endrunde
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Endspurt im Millionen-Prozess zwischen den Kommunalen Wasserwerken und der Großbank UBS in London: nach gut drei Monaten Verhandlung werden in dieser Woche die letzten Plädoyers erwartet. Dabei müssen sich beide Seiten ziemlich gedulden – das Urteil soll erst im Herbst fallen. Während des Prozess wurden zahlreiche Zeugen befragt – auch von KWL und UBS. Die Wasserwerke sind optimistisch, dass das Gericht sich zu ihren Gunsten entscheidet. Immerhin geht es um 400 Millionen Euro, die die Großbank fordern. Sie stammen aus geplatzten Finanzdeals, für die der ehemalige KWL-Chef Klaus Heininger verantwortlich ist. Die Verträge sollen für ungültig erklärt werden.