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Millionen­förderung für ehemalige Görlitzer Synagoge

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Die ehema­lige Görlitzer Synagoge kann weiter saniert werden. Das Land Sachsen stellt einein­halb Millionen Euro bereit. Das ist die Voraus­set­zung dafür, dass sich der Bund mit einem Betrag in gleicher Höhe betei­ligt.  Damit könne ein  äußerst bedeut­sames Gebäu­de­en­semble  eine neue Nutzung vorbe­reitet werden, sagte Kunst­mi­nis­terin  Eva-Maria Stange. Die ehema­lige Synagoge soll künftig Ort für  Kultur­ver­an­stal­tungen sein. Das Spektrum  wird von Schüler­thea­ter­vor­stel­lungen über Vorträge, Diskus­sionen und Lesungen bis hin zu Tagungen und Konzerten reichen. Von Görlitz sollen  wichtige Impulse für Demokratie und Toleranz ausgehen.   Die Stadt­ver­wal­tung will gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung zweimal im Jahr zu hochka­rä­tigen Gesprächs­runden einladen. Die Übergabe der ehema­ligen Synagoge als „Kultur­fo­rum“ ist im kommenden Jahr geplant.