Millionenschäden durch Flut in Land- und Forstwirtschaft
Das jüngste Hochwasser in Sachsen hat nicht nur Gebäude und Wohnungen zum Teil komplett zerstört. In der Land- und Forstwirtschaft sowie am Pegelmessnetz und den Hochwasserschutzanlagen entstanden Schäden von fast 300 Millionen Euro. Das teilte das Umweltministerium heute mit. Die Schäden an Deichen, Schutzmauern, Talsperren und auch Gewässern summieren sich auf 250 Millionen Euro. Allein an Elbe und Mulde müssen Schutzdeiche auf einer Länge von 230 Kilometern dringend instand gesetzt werden. Unter anderem geht es darum, etwa 40 Deichbrüche zu flicken. Auch mehrere zerstörte Pegel müssen erneuert werden, so das Umweltministerium. Aus der Landwirtschaft wurden Schäden von mehr als 35 Millionen Euro gemeldet. Am größten sind die Verwüstungen diesmal in den Landkreisen Nordsachsen, Leipzig, Mittelsachsen und Meißen.In Dresden stellt die Stadt jetzt ihren Hochwasserschutz auf den Prüfstand. So können einige Gebiete noch besser geschützt werden. Das haben die Sandsackwälle an der Wilhelm-Weitling-Straße und am Wohngebiet am alten Elbarm gezeigt, sagte Umweltamtschef Christian Korndörfer. Auch solle der Schutz in Laubegast weiter vorangetrieben werden.