Mit DDR-Kohle: Kulturzentrum „naTo“ wird für eine Mille umgebaut
Das bekannte soziokulturelle Zentrum „naTo“ in Leipzig soll für über eine Million Euro modernisiert und umgebaut werden. Darüber hat die Stadt Leipzig, die Eigentümer des Gebäudes in der Karl-Liebknecht-Straße ist, am Dienstagnachmittag informiert. Das Geld dafür stamme aus dem Parteivermögen der DDR, die Förderung sei beim Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) beantragt worden. Die Stadt Leipzig gibt noch mal 50.000 Euro als Eigenanteil dazu.
Die Planungen für den Umbau würden bereits laufen, da die Fördermittel bis Ende 2025 abgerechnet sein müssten. Daher müsse auch schnell, also noch im nächsten Jahr, gebaut werden. „Vorgesehen ist eine Modernisierung der Wärme- und Schalldämmung sowie die Verbesserung der Barrierefreiheit im Gebäude“, heißt es. Außerdem sollen Teile der Veranstaltungstechnik sowie Zuschauerpodeste erneuert werden.