- Mehrere Männer haben Macheten dabei und schlagen mit den stumpfen Seiten auf ihre Kontrahenten ein.
- Einer der Männer schlägt mit der stumpfen Seite einer Machete auf seinen am Boden liegenden Kontrahenten ein.
- Etwa zehn Männer (offenbar Türken und Kurden) sind auf der Eisenbahnstraße aneinandergeraten. Sie prügelten teils mit Macheten und Messern aufeinander ein, zwei wurden dabei leicht verletzt.
- Der Mann links mit der grünen Jacke versucht mehrmals seinem Kontrahenten rechts, einen Kopfstoß zu verpassen. Dabei hält er in seiner rechten Hand ein Messer, was der andere versucht abzuwehren, indem er die Hand festhält.
Bandenkrieg in der Eisenbahnstraße? Türken und Kurden gehen mit Macheten und Messern aufeinander los
Im Internet macht derzeit ein kurzes Video die Runde, bei dem sich mehrere Männer auf der Eisenbahnstraße in Leipzig prügeln. Zu sehen ist, wie etwa zehn Männer vereinzelt aufeinander losgehen. Einer setzt dabei sogar eine Machete und schlägt mit der stumpfen Seite auf seinen Kontrahenten ein. Ein anderer hält ein Messer in der Hand und versucht mehrmals, einem anderen einen Kopfstoß zu verpassen.
Die Polizei bestätigt auf Anfrage die Echtheit des Videos. Passiert sei das Ganze am Sonntag. Als die Beamten eintrafen, seien nur noch wenige Beteiligte vor Ort gewesen. „Alle mit türkischem Pass“, so eine Polizeisprecherin. Zwei 26-Jährige bluteten, einer lehnte eine Behandlung ab. Medienberichten zufolge sind dort offenbar Türken und Kurden aneinander geraten. Mal wieder. Denn die Eisenbahnstraße gilt als gefährlichste Straße Deutschlands.
Die Polizeisprecherin erklärte uns dazu, die Schlägerei sei „nichts Ungewöhnliches“ in dem Bereich dort gewesen. Allerdings passiere es nicht so oft, dass man Bildaufnahmen davon habe. Mit dem Video und den „relativ gut darauf zu erkennenden Personen“, könne man nun eventuell einige Männer identifizieren. Ob schon welche geschnappt wurden, wollte sie nicht sagen - wegen der noch laufenden Ermittlungen.
Update 15.05., 11 Uhr:
FDP-Landtagsabgeordnete Juliane Steinmüller erklärt, dass sie weniger das im Netz kursierende Gewaltvideo erschrecken würde. Vielmehr die Aussagen der Polizei, dass beim Eintreffen der Beamten niemand mehr vor Ort gewesen sei und die zwei Verletzten nicht reden würden. Die Polizei müsse für solche Fälle dort vor Ort sein und die geplante Polizeiwache an der Eisenbahnstraße endlich errichtet werden.



