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Mitteldeutsche Schlecker-Verkäuferinnen wollen kämpfen

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50 Betriebs­rä­tinnen von Schle­cker aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen treffen sich heute in Dresden. Sie wollen zusammen mit der Verdi-Vertre­tern über das weitere Vorgehen beraten. Aus Sicht der Gewerk­schaft dürfen die Frauen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Verdi hat die Politik aufge­for­dert, sich bei der Pleite der Droge­rie­kette nicht aus der Verant­wor­tung zu ziehen.Die Arbeits­agen­turen sollten Sonder­fonds auflegen, so die Gewerk­schaft. Jörg Lauen­roth-Mago von Verdi sagte uns, die Situa­tion auf dem Arbeits­markt für den Einzel­handel sei grotten­schlecht. In Sachsen verlieren nach dem endgül­tigen Aus für Schle­cker noch einmal knapp 800 Verkäu­fe­rinnen ihren Arbeits­platz.