Die Geschichte vom Leipziger Zentralstadion
Sie steht Mitten in Leipzig und ist eigentlich nicht zu übersehen: Die Red Bull Arena. 1956 wurde das damalige Zentralstadion eröffnet. Gebaut auf Trümmerschutt aus den Luftangriffen auf Leipzig.
Das Stadion diente hauptsächlich zur Austragung von Fußballspielen auf nationaler und internationaler Ebene. Es war aber auch Austragungsort von verschiedenen anderen Veranstaltungen, wie dem Turn- und Sportfest der DDR. Mit einer Kapazität von insgesamt 100.000 Zuschauern, die dem Stadion den Spitznamen Stadion der Hunderttausend einbrachte, war es das größte Stadion der DDR.
Der ehemalige Fußball-Torwart und -Trainer Perry Bräutigam kann sich noch sehr gut an dieses Stadion erinnern. Er weiß noch genau, wo er damals mit seinem Papa saß und von der Stimmung und dem Drumherum absolut gefangen war. Da sei auch der Wunsch in ihm gewachsen, einmal selbst in dem Stadion zu spielen.
Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 das „neue“ in das „alte“ Zentralstadion hineingebaut. Seit 2010 heißt es Red Bull Arena und dient mittlerweile als reines Fußballstadion.
