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Mörder von getötetem Iraker Kamal K. fechtet Urteil an

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Neue Runde im Mordfall des getöteten Irakers Kamal K.: die Vertei­di­gung des mutma­ß­li­chen Haupt­tä­ters Marcus E. hat am Landge­richt Revision einge­legt. Das berichtet die LVZ. Der 33-Jährige war am vergan­genen Freitag zu 13 Jahren Haft mit anschlie­ßender Siche­rungs­ver­wah­rung verur­teilt worden. Marcus E. soll den 19-jährigen Kamal im vergan­genen Oktober nach einer Ausein­an­der­set­zung mit einem Klapp­messer nieder­ge­sto­chen haben. Das Opfer starb an den schweren inneren Verlet­zungen. Das Gericht sah in der Tat Fremden­hass als Motiv – verur­teilte den mutma­ß­li­chen Täter deshalb nicht nur wegen Körper­ver­let­zung mit Todes­folge sondern wegen Mordes. Da sieht die Vertei­di­gung jedoch anders und legte Revision ein. Nun muss der Bundes­ge­richtshof über den Fall entscheiden.