Mord an eigener Freundin: Staatsanwaltschaft forderte lebenslange Haft für Angeklagten
Im Prozess um den Mord an der eigenen Freundin hat die Staatsanwaltschaft für den Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Zudem die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Der 28-Jährige soll die junge Mutter im vergangenen September niedergestochen haben. In ihrem Plädoyer bezeichnete die Staatsanwältin den Mord als heimtückisch und brutal. 14 Mal soll Michel K. in der gemeinsamen Wohnung in Plagwitz auf die 31-Jährige eingestochen haben. Dann fesselte er sein Opfer - es sollte wie ein Überfall aussehen. Um sich ein Alibi zu verschaffen, brach der Angeklagte in ein Autohaus ein. Bei der Polizei spielte er den besorgten Freund. Die Verteidigung dagegen plädierte auf sechs Jahre Haft wegen Totschlags. Das Urteil soll am Montag fallen.