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Mordprozess gegen junge Mutter - Angeklagte bestreitet Tötungsabsicht

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Im Mordpro­zess gegen eine junge Mutter aus Oschatz hat sich die Angeklagte am Mittwoch erstmals zu den Vorwürfen geäußert. Vor dem Landge­richt Leipzig gab die 19-Jährige zu, das Baby im August letzten Jahres heftig geschüt­telt zu haben. Dies sei aber aus Reflex geschehen, sie habe nie die Absicht gehabt, ihr Kind zu töten, so ihre Aussage. Die Staats­an­walt­schaft wies diese Version als unhaltbar zurück. Der drei Monate alte Junge war sechs Tage nach den Misshand­lungen gestorben, ein kurzer Schüttel-Reflex hätte niemals derar­tige Verlet­zungen auslösen können, hieß es. Das Urteil soll Ende Februar fallen.