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Mordprozess nach Gewalt im Leipziger Auwald: Angeklagter schweigt

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Zum Auftakt des Mordprozesses um den Tod einer 37-Jährigen im April in Leipzig hat der Angeklagte geschwiegen. Die Verteidigerin des 31-Jährigen kündigte für den kommenden Mittwoch jedoch eine Erklärung an, wie ein Sprecher des Landgerichts Leipzig am Mittwoch auf Anfrage mitteilte.

Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte seiner früheren Lebensgefährtin, die mit ihrem Baby unterwegs war, im April im Leipziger Auwald aufgelauert und sie von hinten angegriffen haben. Mindestens zehn Mal soll der Mann mit einem Hammer auf den Kopf eingeschlagen haben. Das Opfer erlag zwei Tage später seinen Verletzungen. Der Säugling blieb unverletzt.

Der Angeklagte wurde in Afghanistan geboren, lebt aber seit rund 25 Jahren in Deutschland und hat einen deutschen Pass. Auch das Opfer ist Deutsche. Für den Prozess, der am kommenden Mittwoch fortgesetzt wird, sind bis Mitte Dezember zwölf weitere Termine angesetzt. (dpa)