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Mordversuch in der JVA Leipzig - Häftlinge wollten Zellennachbarn töten

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In der Justiz­voll­zugs­an­stalt Leipzig sollen zwei Gefan­gene versucht haben, einen Mithäft­ling zu erhängen. Das berichtet die Leipziger Volks­zei­tung. Demnach sollte der Mord als Suizid getarnt werden. Zwei Gefan­gene sollen vergan­genen Samstag versucht haben einen 38-jährigen deutschen Mithäft­ling am Zellen­gitter zu erhängen. Das Opfer überlebte schwer verletzt. In der Zelle soll sich außerdem ein vierter Gefan­gener - alle Deutsche - befunden haben. Die Staats­an­walt­schaft ermit­telt gegen die drei wegen gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung und Nötigung sowie unter­las­sener Hilfe­leis­tung. Die JVA Leipzig gerät damit zuneh­mend unter Druck - im Oktober hatte sich der mutma­ß­liche Terro­rist al-Bakr dort umgebracht. Justiz­mi­nister Gemkow kündigte danach mehr Personal und neue Sicher­heits­technik an.