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Mutmaßlicher Elsterflut­bettmörder schweigt

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Im Prozess um den Mord an Jonathan H. ist die eigent­lich geplante Befra­gung des Angeklagten verschoben worden. Wie ein Gerichts­spre­cher mitteilte war ein extra dafür geladener Psych­iater wegen Termin­schwie­rig­keiten nicht erschienen. Deshalb habe der Angeklagte Benjamin H. keine Stellung beziehen wollen. Statt­dessen wurden Polizisten gehört. Ein Beamter beschrieb, wie im Herbst letzten Jahres Körper­teile des Opfers am Elster­flut­bett gefunden wurden. Ein weiterer Polizist schil­derte, wie die Ermittler die Identität des Opfers heraus­be­kommen haben. Eine Freundin von Jonathan H. hatte den 23-Jährigen als vermisst gemeldet. Ein DNA-Abgleich an seiner Zahnbürste brachte schlie­ß­lich Gewiss­heit. Ein in der Wohnung des Opfers gefun­dener Abschieds­brief stellte sich im Nachhinein als Fälschung des Angeklagten heraus. Der Prozess wird nächsten Freitag fortge­setzt. Dann soll auch der 24-Jährige Angeklagte gehört werden.