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Mutmaßlicher Elsterflut­bettmörder war als Schüler Außenseiter

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Im Prozess gegen den mutma­ß­li­chen Mörder vom Elster­flut­bett haben am Mittwoch ehema­lige Freunde und Bekannte des Angeklagten ausge­sagt. Vor dem Leipziger Landge­richt beschrieben sie Benjamin H. als typischen Außen­seiter, der schon vor der Tat im letzten Herbst mit teilweise beängs­ti­genden Gedanken auffiel. Ein Bekannter des mutma­ß­li­chen Mörders erinnerte sich an die gemein­same Schul­zeit. Benjamin H. sei unter anderem wegen seines Stotterns ständig gemobbt worden. Weitere Zeugen gaben an, dass er wegen solcher Stiche­leien auch seine Bäcker­lehre abbrach und sich in die Grufti-Szene zurückzog. Schon damals soll er Verschwö­rungs- und Gewalt­fan­ta­sien gehabt haben, außerdem wollte er eine angeb­lich eine Sekte gründen.   Der 24-Jährige wird beschul­digt im Herbst 2011 seinen damals gleich­alt­rigen Bekannten Jonathan H. brutal ermordet zu haben.