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Mutmaßlicher Mörder von Tagesmutter schweigt vor Gericht

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Unter großem Medien­rummel hat am Donners­tag­vor­mittag der Prozess gegen den mutma­ß­li­cher Mörder einer Tages­mutter aus der Südvor­stadt begonnen. Zum Auftakt wurde am Landge­richt ledig­lich die Anklage verlesen. Der 24-jährige Beschul­digte äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Er soll früher mit der Tochter der Frau zusammen gewesen sein. Vorwurf der AnklageDie Staats­an­walt­schaft wirft dem jungen Mann vor, die 64-Jährige aus Habgier im vergan­genen Oktober getötet zu haben. Demnach soll es am 9. Oktober 2013 zunächst zu einem Streit zwischen Opfer und Beschul­digtem gekommen sein, bei dem es um eine Diebstahls­an­zeige gegen ihn ging. Nachdem sich die Frau gewei­gert hatte, diese zurück­zu­nehmen, fasste der junge Mann laut Anklage den Mordplan. So soll er sich ein Messer besorgt und dann am Tatabend in ihre Wohnung in der Kantstraße zurück­ge­kehrt sein.Mit diesem und einer Schere stach er 34 Mal auf die 64-Jährige ein, so der Vorwurf. Die Frau verblu­tete. Anschlie­ßend soll er aus ihrer Wohnung in der Kantstraße Geld und Wertge­gen­stände entwendet haben. Prozess­ver­laufFür den Prozess sind insge­samt 9 Verhand­lungs­tage angesetzt. Mit einem Urteil wird am 24. Juni gerechnet. Dem Angeklagten droht eine lebens­lange Gefäng­nis­strafe. Er sitzt in Unter­su­chungs­haft und bestreitet die Vorwürfe.