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Mutmaßlicher Steinewerfer akzeptiert Verurteilung zu Haftstrafe nicht

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Ein mutmaßlicher Steinewerfer von den Krawallen im Januar 2015 ist zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt worden. Doch der 24 Jahre alte Student akzeptiert die Strafe nicht.
Sein Verteidiger hat Revision gegen die Entscheidung des Landgerichts eingelegt. Er hatte zuvor einen Freispruch für seinen Mandaten beantragt. Das Gericht jedoch hatte es als erwiesen angesehen, dass der Student bei den Krawallen einen Stein auf das Amtsgericht und einen Friseursalon geworfen hat. An zwei Steinen waren seine genetischen Spuren gefunden worden. Der 24-Jährige begründete das damit, dass er auf die Steine genießt hat. Im Januar 2015 waren bis zu 600 Randalierer durch Leipzig gezogen. Die Krawalle werden dem linken Spektrum zugeordnet.