• Bundeswehrsoldaten versorgen die Gestrandeten mit Essen und Getränken. Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Bundeswehrsoldaten versorgen die Gestrandeten mit Essen und Getränken. Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

  • Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

  • Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

  • Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

  • Der Rückstau reichte gestern rund 70 Kilometer weit bis zum Burkauer Berg. Wartende Lkw bei Uhyst. Foto: Rocci Klein

    Der Rückstau reichte gestern rund 70 Kilometer weit bis zum Burkauer Berg. Wartende Lkw bei Uhyst. Foto: Rocci Klein

Mega-Stau auf A 4 löst sich auf -Bundeswehr im Einsatz

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 Es geht vorwärts. Der Mega-Stau auf der A 4 in der Oberlausitz löst sich allmählich auf. Seit gestern Abend verkürzte sich die Schlange von knapp 60 auf nun 40 Kilometer. Am Morgen (7.35 Uhr) standen die Lkw noch bis Bautzen-Ost.  Polen hat offenbar seine Kontrollkapazitäten aufgestockt. Die Nachbarn hatten gestern Nachmittag versprochen, nicht mehr nur auf einer, sondern auf drei Spuren die Reisenden abzufertigen.

Bundeswehr verteilt Suppe

Die Lage bleibt aber weiter angespannt. Hunderte Lkw-Fahrer und Reisende harrten auch in dieser Nacht in ihren Fahrzeugen aus. Soldaten verteilten   Wasser, Lebensmittel und Decken. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte die Bundeswehr um Amtshilfe gebeten.  Daraufhin rückte eine Einheit mit rund 50 Soldaten an.

Polizei stoppt betrunkenen Drängler

Viele Gestrandete sind erschöpft. Die Nerven liegen blank. So versuchte ein betrunkener Lkw-Fahrer sich auf dem Strandstreifen an der Karawane vorbei zu mogeln. Polizisten stoppten ihn. Sie nahmen ihn seinen Führerschein ab und leiteten ein Strafverfahren ein.

Noch keine Entwarnung - Wochenendverkehr rollt an

Die Situation könnte sich morgen schon wieder verschärfen. Das Wochenende steht bevor. Viele Polen, die in Deutschland oder weiter westlich arbeiten, fahren nach Hause. Da könnte die Schlange wieder länger werden. Deshalb bleiben  die Anschlussstellen von Pulsnitz bis Görlitz weiter gesperrt, so die Polizei. Ausnahmen: Anwohner, Lieferanten und Tiertransporter können passieren. Sie werden von der Autobahn gelotst.

Auf den Ausweichstrecken wie der B 6 und der B 15 rollt momentan der Verkehr ohne größere Beeinträchtigungen. Das kann sich aber im Tagesverlauf wieder ändern.