Nach Bluttat in Markranstädt: Beschuldigter offenbar schuldunfähig
Der mutmaßliche Messerstecher von Markranstädt ist in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Das hat die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage mitgeteilt. Laut Behördensprecher Rolf-Uwe Korth ist der 32-Jährige vermutlich schuldunfähig oder zumindest vermindert schuldfähig.Hintergrund seien psychische Probleme. Bereits in der Vergangenheit ist der Beschuldigte deswegen behandelt worden. Der Mann soll am Dienstagmittag seine 45 Jahre alte Lebensgefährtin mit mehreren Messerstichen schwer verletzt haben - unter anderem im Hals- und Brustbereich. Zeugen hatten die Frau blutüberströmt auf dem Fußweg an der Schöner Straße gesehen, der mutmaßliche Täter stand mit einem Messer bewaffnet daneben. Beim Eintreffen der Polizei drohte er damit sich selbst umzubringen. Die Beamten konnten ihn aber beruhigen und festnehmen. Seine Lebensgefährtin liegt im Krankenhaus.