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Nach Flughafenblockade weist Polizei Vorwürfe zurück

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Nach der Blockade am Flughafen Leipzig/Halle hat die Polizei die Vorwürfe zum Umgang mit den Aktivisten zurückgewiesen. Wie uns Sprecher Olaf Hoppe gesagt hat, müsse man die später angemeldete Demo von der Blockade unterscheiden. Die sei geplant und nicht angemeldet gewesen und verstoße damit gegen das sächsische Versammlungsrecht. Deshalb mussten die Polizei die Personalien der Teilnehmer aufnehmen, so Hoppe weiter. Weil sich der Großteil weigerte, wurde er vorläufig in Gewahrsam genommen. 

Auch die Vorwürfe, dass die Aktivisten nicht auf Toilette gehen durften oder nichts zu essen bekamen, wies Hoppe zurück. Bei mehr als 50 Menschen dauere es eine Weile bis alle nacheinander auf Toilette waren und auch Essen musste zunächst organisiert werden. Dafür waren Beamte am Samstag extra einkaufen, so Hoppe.