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Nach Gasalarm in Grimmaer Schule: Polizei geht von Reizgasattacke aus

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Der Gaszwi­schen­fall am St. Augustin Gymna­sium in Grimma, bei dem mehrere Schüler über Atemnot geklagt hatten, ist offenbar absicht­lich herbei­ge­führt worden. Die Krimi­nal­tech­niker waren bis zum späten Mittwoch­abend in Schule, um heraus­zu­finden woher das Gas kam. Einen techni­schen Defekt schließen sie aus. Auch Kartu­schen oder eine Gaspis­tole wurden nicht gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass jemand Reizgas versprüht hat. Schüler und Lehrer werden im Laufe des Tages befragt. Die Schule war am Mittwoch evaku­iert worden, nachdem rund 50 Mädchen und Jungen über Beschwerden beim Atmen geklagt hatten. 450 Schüler und Lehrer wurden aus dem Schul­ge­bäude gebracht. 24 Menschen mussten ins Kranken­haus.