Nach Jagdunfall im Auenwald - Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung
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Nach dem tragischen Jagdunfall im Leipziger Auenwald am Samstag ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen den mutmaßlichen Schützen. Laut Medienberichten soll dieser erst seit vier Wochen seinen Jagdschein besitzen. Der 67-jährige Jäger wollte bei einer Treibjagd offenbar ein verletztes Wildschwein erlegen, als ihm der 40-jährige Hundeführer buchstäblich vor die Flinte lief. Er starb noch am Unfallort. Eine vorsätzliche Tat schließen die Ermittler derzeit aus, aber es ist auch noch nicht endgültig geklärt, wie es zu dem tödlichen Schuss kommen konnte.