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Nach Krawallen - 36 Ermittlungs­verfahren - Polizei sucht Zeugen

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Nach den schweren Ausschrei­tungen in Leipzig wird gegen mindes­tens 36 mutma­ß­liche Autonome wegen Landfrie­dens­bruchs ermit­telt. Das teilte die Staats­an­walt­schaft Leipzig  mit. Einen vollstän­digen Überblick über alle Straf­an­zeigen und Ermitt­lungen zu den Krawallen gebe es jedoch noch nicht. Unter anderem lägen der Polizei auch Anzeigen wegen Sachbe­schä­di­gung, gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung, Belei­di­gung und Verstoßes gegen das Spreng­stoff­ge­setz vor.  Zudem werde wegen Brand­an­schlägen auf Bahnan­lagen in Leipzig gegen unbekannt ermit­telt. Die Staats­an­walt­schaft geht davon aus, dass mit den Brand­stif­tungen die Anreise von Teilneh­mern einer Rechten-Demo am Samstag verhin­dert werden sollte. Nach den links­au­to­nomen Krawallen vom vergan­genen Samstag in der Südvor­stadt startet die Polizei gemeinsam mit der Stadt­ver­wal­tung einen Zeugen­aufruf. Gesucht werde Bild- und Video­ma­te­rial, welches die Krawalle zeigt.

Die Polizei hat eine Hotline geschaltet: Telefon 0341 96 64 22 44