Nach Missbrauchsfall: Parkeisenbahn entwickelt Kinderschutzkonzept
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Die Dresdner Parkeisenbahn und die "Shukura" AWO-Fachprävention entwickeln nach dem Missbrauchsfall nun in den nächsten 2 Jahren ein Kinderschutzkonzept. So gibt es nun ein Anmeldeportal, bei dem sich jeder Mitarbeiter registrieren muss. Außerdem wurde eine Beschwerdestelle für die jungen Parkeisenbahner eingerichtet, teilte Schlösserlandchef Christian Striefler mit. Er informierte am Dienstag über einen Missbrauchsfall. Demnach hatten im Mai die Eltern eines 17-Jährigen Anzeige erstattet, er war über Jahre missbraucht worden. Über den Fall wurde erst jetzt informiert, da das Opfer geschützt werden sollte und vom Täter keine Gefahr mehr aus ging. Der 38-Jährige hatte sich im Mai das Leben genommen.