Nach Mord auf Reiterhof: Freundin des Täters wegen Betrugs verurteilt
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Der Pferdehofmord in Knauthain war wohl die Folge dreister Lügengeschichten. Das geht aus einem Urteil am Amtsgericht hervor. Die ehemalige Lebensgefährtin des Mörders wurde deswegen zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 37-Jährige den späteren Mörder jahrelang mit der Aussicht auf ein Millionenerbe getäuscht und ihn damit dazu gebracht hat, ihr Leben zu finanzieren. Dafür hatte sich der 50-Jährige Österreicher viel Geld geliehen, im Glauben, es später zurückzahlen zu können.Im Dezember 2015 dann erschießt er den Chef des Reiterhofs: er glaubte, dieser habe verhindert, dass die Frau ihr vermeintliches Erbe antreten konnte. Dieses gab es jedoch nie.