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Nach Organspen­deskandal am Uniklinikum - Bundesärz­tekammer schickt Sonderprüfer

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Nach dem Organ­spen­deskandal am Leipziger Unikli­nikum hat die Bundes­ärz­te­kammer erste Konse­quenzen angekün­digt. Ab nächster Woche werden zwei Sonder­prüfer sämtliche Patien­ten­akten des LeipzigerTrans­plan­ta­ti­ons­zen­trums durch­forsten. Das Prüfteam bestehe aus einer Ärztin und einem Juristen, teilte die Bundes­ärz­te­kammer mit.Sollten die Kontrol­leure weitere Unregel­mä­ßig­keiten finden, können sie die Staats­an­walt­schaft einschalten. Die Prüfung von mehr als 400 Patien­ten­akten werde sich bis in den März hinziehen. Die Uniklinik hatte diese Woche einge­räumt, dass in der Vergan­gen­heit 38 Mal falsche Angaben gemacht wurden, um Patienten schneller zu einer Spender­leber zu verhelfen.