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Nach Organspen­deskandal an Uni Leipzig: Ende der Ermittlungen noch nicht in Sicht

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Nach dem Organ­spen­deskandal an der Uniklinik Leipzig ist ein Ende der seit rund einem Jahr laufenden Ermitt­lungen noch nicht in Sicht. Die Gutachter wühlen sich durch die Akten, sagte Oberstaats­an­walt Ricardo Schulz. Die Staats­an­walt­schaft ermit­telt wegen versuchten Totschlags und gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung gegen drei Ärzte des Trans­plan­ta­ti­ons­zen­trums. Das Verfahren war im Juni 2013 eröffnet worden. Die Beschul­digten sollen Patien­ten­daten manipu­liert haben, um ihnen schneller eine Spender­leber zu verschaffen. Viele poten­ti­elle Organ­spender wurden dadurch verun­si­chert. Entgegen des Trends in Deutsch­land gab es im ersten Halbjahr 2014 in Mittel­deutsch­land aber etwas mehr Organ­spender.