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Nach Prozessabbruch - Staatsan­waltschaft gefordert

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Nach dem Prozess­ab­bruch am Landge­richt ist nun die Staats­an­walt­schaft gefor­dert. Der Vorsit­zende Richter Rüdiger Harr forderte die Oberstaats­an­wältin Elke Müßig am Dienstag auf, trans­pa­renter und vor allem gründ­li­cher zu arbeiten. Erst dann könne der Prozess wegen des Handels mit Betäu­bungs­mit­teln fortge­setzt werden. Zwei Angeklagte sind am Dienstag nach acht Monaten Unter­su­chungs­haft freige­lassen und der Prozess gekippt worden. Angeklagt ist unter anderem ein Leipziger Pharma-Händler, der mit vier Tonnen Chlore­phe­drin gehan­delt haben soll. Damit hätten Drogen wie Crystal im Wert von 184 Millionen Euro herge­stellt werden können. Aufgrund fehlender und unzurei­chender Akten sowie Beweise wurde die Verhand­lung abgebro­chen.