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Nach Randale Dortmund gegen Leipzig: 56 Tatverdächtige identifiziert

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Nach den schweren Ausschrei­tungen vor dem Fußball-Bundes­li­ga­spiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig am  4. Februar hat die Staats­an­walt­schaft Dortmund 156 Straf­ver­fahren einge­leitet. Bislang sind nach Medien­be­richten 56 Tatver­däch­tige identi­fi­ziert. Elmar Pleus, der Sprecher der zustän­digen Staats­an­walt­schaft, bestä­tigte diese Zahlen auf Anfrage der dpa.Es sei ein Problem, dass den ermit­telnden Beamten zu wenig Video- und Beweis­ma­te­rial vorliege, teilte das ARD-Team mit. Die Mehrzahl der Straf­ver­fahren beziehe sich auf Körper­ver­let­zung, gefähr­liche Körper­ver­let­zung und Raub. Bei den 56 Tatver­däch­tigen sei noch nicht klar, ob das Beweis­ma­te­rial für eine Verur­tei­lung ausreiche. Die Zahl der Tatver­däch­tigen wertet die Dortmunder Polizei aber durchaus als Erfolg.  Fans von RB Leipzig waren damals auf dem Weg in das Dortmunder Stadion mit Steinen und Dosen beworfen worden. Es hatte zahlreiche Verletzte gegeben. Borussia Dortmund hatte eine extreme Aggres­si­vität und Gewalt­be­reit­schaft der Dortmunder Anhän­ger­schaft gegen­über den Gästen festge­stellt. Auch kleine Kinder, Frauen oder Familien waren seiner­zeit von den gewalt­tä­tigen Übergriffen betroffen.