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Nach tödlichem Jagdunfall im Auenwald: 68-jähriger Jäger vor Gericht

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Knapp ein Jahr nach dem tödli­chen Jagdun­fall im Leipziger Auenwald steht ein 68-jähriger Jäger derzeit vor dem Amtsge­richt. Die Staats­an­walt­schaft wirft ihm fahrläs­sige Tötung vor. Er soll im vergan­genen November einen 40-jährigen Hunde­führer bei einer Treib­jagd mit einem Schuss tödlich verletzt haben. Laut eigener Aussage zum Prozess­auf­takt am Montag hatte der Rentner auf ein angeschos­senes Wildschwein gezielt. Dabei traf er den Famili­en­vater. Eine vorsätz­liche Tat wird aber ausge­schlossen. Bei einer Verur­tei­lung muss der Angeklagte mit andert­halb Jahren Haft auf Bewäh­rung rechnen.