Nach tödlicher Messerattacke: Verteidigung fordert Freispruch

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Nach einer tödlichen Messerattacke am Hauptbahnhof muss sich ein 29-Jähriger derzeit vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Der Angeklagte soll vor einem Jahr einen 21-Jährigen niedergestochen haben. Notärzte konnten den Mann nicht mehr retten, er erlag wenig später seinen Verletzungen.

Wie mehrere Medien berichten, wurde zum Prozessauftakt am Montag allerdings bekannt, dass einem der Ärzte ein Fehler unterlaufen war. Ein Gutachten hatte gezeigt, dass das Opfer nicht richtig beatmet wurde. Die Staatsanwaltschaft bestätigte das. Die Verteidigung fordert daher einen Freispruch. Ein Urteil soll im Dezember fallen.