++ EIL ++

Nach Urteil im Prozess um Hammer-Attacke - Kritik am Jobcenter wächst

Zuletzt aktualisiert:

Nach dem Urteil im Fall der brutalen Hammer-Attacke im Jobcenter wächst die Kritik. Die Richter bemän­gelte in der Verhand­lung die Regelung zum Daten­schutz in der Behörde. Demnach wusste das Opfer nicht, dass der Täter bereits früher mit Pfeffer­spray auf einen Mitar­beiter losge­gangen ist. Laut Jobcenter dürfen derar­tige Vorkomm­nisse aber nicht in die Datei der betreuten Person geschrieben werden. Am Freitag wurde der 34-jährige Täter zu 13 Jahren Haft wegen versuchten Mordes verur­teilt. Er hatte im Mai mehrfach mit einem Hammer auf seine Sachbe­ar­bei­terin einge­schlagen und sie schwer verletzt.