Nachbarin sah Zschäpe mit Katzenkörben weglaufen
Kurz nach der Explosion in der Zwickauer Wohnung der Terrorzelle NSU hat eine Zeugin Beate Zschäpe mit zwei Katzenkörben in der Hand weglaufen sehen. Das schilderte die junge Frau aus der Nachbarschaft am Dienstag im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München. Zschäpe habe einen roten Mantel angehabt und sei davon gerannt. In jeder Hand eine Katzenbox, mehr habe sie nicht gesehen, berichtete die 18-Jährige. Dann habe sie die Feuerwehr alarmiert. Zschäpe soll nach dem Tod ihrer mutmaßlichen Terror-Komplizen Mundlos und Böhnhardt die gemeinsame Wohnung auf der Frühlingsstraße in Zwickau-Weißenborn angezündet haben. Ihr wird auch Mordversuch vorgeworfen, weil sie den Tod einer 89-jährigen Nachbarin und zweier Handwerker in Kauf genommen habe. Die 18-Jährige wohnte direkt gegenüber.