Neuauflage vom Hebammen-Prozess erneut verschoben
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Der Berufsprozess gegen eine Hebamme der Uniklinik wegen fahrlässiger Tötung wurde erneut verschoben. Ursprünglich sollte die Verhandlung am Mittwoch starten. Weil ein weiterer Verteidiger hinzugekommen ist, müssen nun aber neue Termine gesetzt werden. Die Hebamme soll 2008 eine gebärende Mutter nicht ausreichend überwacht und dadurch einen Gebärmutterhalsriss bei ihr nicht bemerkt haben. Das Kind kam daraufhin hirntot zur Welt. Dafür wurde die Hebamme im November 2011 zu einer Geldstrafe verurteilt – jedoch nur wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft ging in Revision.