Neue Beweisanträge im KWL-Untreueprozess
Im KWL-Untreueprozess am Landgericht hat Staatsanwalt Till von Borries neue Beweisanträge gestellt. Unter anderem will er den zweiten ehemaligen Geschäftsführer der Wasserwerke Andreas Schirmer in den Zeugenstand holen. Außerdem soll der ehemalige KWL-Chefbuchhalter aussagen. Der Antrag, auch den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Müller zu hören, wurde inzwischen wegen eines Formfehlers abgewiesen. Über die restlichen Anträge soll morgen entschieden werden. Heininger hat gestanden, dass er bestochen wurde und daraufhin Risiko-Verträge abgeschlossen hatte, die die Stadt jetzt etwa 300 Millionen Euro kosten könnten. Der Richter selbst hat als Strafe maximal 5 Jahre Gefängnis vorgeschlagen. Die Staatsanwaltschaft wehrt sich weiterhin gegen den Deal. Das Urteil soll spätestens 25. Januar fallen.