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Neue Erkenntnisse im Klageverfahren um die Deichanlagen im Auwald

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Der Bau von Deich­an­lagen im Leipziger Auwald vor gut fünf Jahren hat den Umwelt­schutz massiv verletzt. Dieser Meinung ist der Umwelt­bund Ökolöwe. Seit 2011 hat er deshalb mehrere Klagen unter anderem gegen die dafür zustän­digen Natuschutz­be­hörden der Stadt Leipzig und dem Landkreis Nordsa­chen angestrengt. Jetzt erst nach Akten­ein­sicht in die Vorgänge ist klar, dass die Klagen sich allein auf den Freistaat beschränken müssen. Mit einem sogenannten "Tornado-Erlass" vom Minis­te­rium wurden die unteren Natuschutz­be­hörden damals übergangen, so der Umwelt­bund. Aktuell wird ein Klage­ver­fahren gegen den Freistaat noch am Oberver­wal­tungs­ge­richt geführt. Mehr als 6000 Bäume waren damals gefällt worden - nach Ansicht des Ökolöwen, viel zu viele.