Neue Erkenntnisse zum KPC-Keimskandal an Uniklinik
Die gefährlichen Darmkeime an der Uniklinik Leipzig wurden offenbar auch durch Patienten aus anderen Krankenhäusern eingeschleppt. Das hat ein Zwischenbericht des Gesundheitsamtes ergeben. Hintergrund der Annahme: nicht alle Fälle sind dem gleichen Bakterienstamm zuzuordnen.Unterdessen konnte die Ausbreitung des KPC-Keims am Uniklinikum noch immer nicht endgültig gestoppt werden. Laut Gesundheitsamt hat es Ende letzten Jahres neun weitere Fälle gegeben – auch im Januar hat sich ein Patient mit dem gefährlichen Bakterium infiziert. Damit ist die Zahl seit Mitte 2010 auf insgesamt 95 angestiegen. Die erhöhten Hygienemaßnahmen werden stetig überwacht und die Ursachen des KPC-Keims weiter untersucht. Mit einem Abschlussbericht des Gesundheitsamtes wird Anfang des zweiten Quartals gerechnet.