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Neue Flüchtlingsunterkunft für Leipzig-Volkmarsdorf geplant

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Die Stadt Leipzig plant eine neue Flüchtingsunterkunft im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf. Dafür wolle sie ein Gebäude in der Mariannenstraße 98 von der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) anmieten, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung. Es handele sich um ein bislang unsaniertes Mehrfamilienhaus aus der Gründerzeit, das bis 2028 für mehrere Millionen Euro saniert werden soll.

Anschließend sei geplant, es 25 Jahre lang anzumieten, teilte die Stadt mit. Insgesamt würden dann dort 10 Wohneinheiten für maximal bis zu 47 Personen zur Verfügung. Die Unterkunft würde der städtischen Zielsetzung entsprechen, „möglichst kleine Einrichtungen und Wohnungscharakter im gesamten Stadtgebiet zu schaffen.“ Bewirtschaftung und soziale Betreuung sollen extern vergeben werden, heißt es.

Die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Leipzig

Und noch ein paar aktuelle Zahlen hat die Stadt gemeldet: Ende 2024 hätten in der Messestadt insgesamt 630 Menschen in Notunterkünften gelebt, also in Zelten und einer Messehalle. Viele schon mehr als ein Jahr. „Auch um sie perspektivisch abzulösen, sucht das Sozialamt in der ganzen Stadt nach geeigneten Häusern und Flächen“, erklärt ein Stadtsprecher.