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Neue Initiative für Schutz von Missbrauchsopfern

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Opfer von Missbrauch oder Gewalt sollen nach dem Willen des Freistaats nicht mehr in der Nähe ihrer Peiniger wohnen müssen. Die Gerichte sollen die Möglich­keit bekommen, dem Täter einen anderen Wohnort mit sicherem Mindest­ab­stand zum Opfer vorzu­schreiben - auch wenn keine Wieder­ho­lungs­ge­fahr besteht. Sachsens Justiz­mi­nister Jürgen Martens will zusammen mit seiner bayeri­schen Amtskol­legin eine entspre­chende Initia­tive bei der Justiz­mi­nis­ter­kon­fe­renz anschieben. In den vergan­genen Jahren hatte es mehrfach Fälle gegeben, bei denen Täter und Opfer in der Nähe wohnten. In einem Fall in Dresden wohnte ein Missbrauchsopfer sogar Tür an Tür mit dem Täter.