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Neue Quereinsteiger unterrichten im Freistaat

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Am Montag geht in Sachsen die Schule wieder los. Vor den Klassen stehen dann neue Lehrer - und zwar 171 Quereinsteiger. Sie haben in den letzten drei Monaten eine Qualifizierung in Theorie und Praxis bekommen, hat Dirk Reelfs vom Kultusministerium in Dresden gesagt. Neben dem Unterricht müssten sie sich berufsbegleitend in den nächsten Monaten in Pädagogik an den Unis in Leipzig, Dresden und Chemnitz weiterbilden. Das sei eine enorme Belastung. Laut Reelfs geben erfahrungsgemäß gut 10 Prozent der Quereinsteiger auf. Aber bislang gebe es überwiegend gute Erfahrungen. Weil sie vorher in anderen Berufen gearbeitet haben, könnten sie sehr praxisorientiert unterrichten. Ab Anfang Dezember sollen noch mal 395 Quereinsteiger dazukommen.