Neue Runde im Millionen-Skandal der Leipziger Wasserwerke
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Der Rechtsstreit um den Millionen-Skandal bei den Leipziger Wasserwerken geht in die nächste Runde. Die Verteidigung von Ex-Chef Klaus Heininger hat gegen das Urteil vom Landgericht Dresden Revision eingelegt. Das Gericht hatte Heininger letzte Woche Donnerstag nach mehr als einjähriger Verhandlung unter anderem wegen Untreue und Bestechlichkeit zu sieben Jahren und fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Der 53-Jährige soll 2005 bis 2007 hinter dem Rücken der Aufsichtsgremien riskante Finanzgeschäfte abgeschlossen und so einen Schaden von rund 300 Millionen Euro verursacht haben.