Neue Runde im Prozess um Kartenspiel-Mord in Volkmarsdorf
Der Prozess um den Kartenspiel-Mord aus Volkmarsdorf wird am Mittwoch zum Teil neu aufgerollt. Hintergrund: der Bundesgerichtshof hatte das Urteil von einem Angeklagten aufgehoben. Ein 32-Jähriger hatte zusammen mit zwei Komplizen im Januar 2012 einen Bekannten beim Kartenspiel zu Tode gequält und den Leblosen dann in eine Papiertonne geworfen. Motiv waren Spielschulden. Der Haupttäter wurde dafür zu lebenslanger Haft verurteilt – er ging aber in Berufung. Weil während der Tat mehr Alkohol geflossen sein soll als von der Kammer festgestellt wurde, wird nun erneut über das Strafmaß verhandelt. Ein 20-Jähriger wurde letztes Jahr zu acht Jahren Haft verurteilt. Eine 51-Jährige zu acht Monaten auf Bewährung – sie hatte die Männer nicht an der Tat gehindert. Die Urteile der beiden sind rechtskräftig.