Neuer Anlauf im Beleidigungsprozess gegen Linke-Stadträtin
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Die Linke-Stadträtin Margitta Hollick muss sich ab Dienstagvormittag vor dem Leipziger Amtsgericht wegen Beleidigung verantworten. Hollick soll am Rande der Stadtratssitzung im Juni 2012 einen damaligen NPD-Stadtrat als „Nazi“ bezeichnet haben. Die Politikerin sollte eine Geldstrafe von 1.600 Euro zahlen – dagegen hatte sie jedoch Einspruch eingelegt. Der Prozess sollte eigentlich Ende Januar beginnen, war dann aber aus unbekannten Gründen verschoben worden.Die Staatsanwaltschaft ist der Auffassung, Hollick habe den Begriff „Nazi“ nicht im Sinne einer politischen Auseinandersetzung, sondern ehrverletzend verwendet. Die Partei DIE LINKE hält den Ausdruck für legitim.