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Neuer Pumpversuch bei havariertem Frachter erfolgreich

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Der zweite Versuch, mit einem Saugrohr den havarierten Frachter an der Albert­brücke leer zu pumpen, hat offenbar mehr Erfolg. Seit Donners­tag­vor­mittag wird nun mit einem kleineren Rohr und größerer Kraft die Salzla­dung von der "Albis" gesaugt. In zwei Stunden konnten immerhin zehn der insge­samt 800 Tonnen Indus­trie­salz abgepumpt werden. Das Salz wird dann zum Albert­hafen gebracht, auf Container verladen und in den Hafen gebracht. Außerdem wird der Lastkahn von Stati­kern unter­sucht. Sie sollen klären, welche Kräfte beim Abpumpen auf das Schiff wirken. Wie wir vom Wasser- und Schiff­fahrtsamt weiter erfahren haben, wird Freitag­abend zudem ein Schwimm­bagger aus Melnik in Tsche­chien erwartet, der die Arbeiten dann noch unter­stützt. Wann der Frachter leer sein und die eigent­lich Bergung beginnt, ist aktuell aber noch unklar. Ursprüng­lich sollte die "Albis" am Donners­tag­nach­mittag schon geleert sein. Aller­dings war der erste Anlauf in der Nacht geschei­tert, weil durch die Luftfeuch­tig­keit das Salz verklumpt ist und das Saugrohr verstopfte.Unter­dessen hat am Terras­sen­ufer ein Fluss­kreuz­fahrt­schiff angelegt. Die "Viking Astrild" mit US-Touristen an Bord macht auf dem Weg nach Melnik in Dresden Station. Am Freitag­vor­mittag sollte die Reise ursprüng­lich fortge­setzt werden. Das ist nach aktuellem Stand der Bergungs­ar­beiten an der Albert­brücke aber noch völlig unklar. (Der Beitrag wird fortlau­fend redak­tio­nell aktua­li­siert)