Neues Abhörzentrum in Leipzig und Dresden
Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Abhörzentrum sind die ostdeutschen Länder einen entscheidenden Schritt weiter. Die vier Innenminister und der Berliner Senator haben am Mittwoch in Leipzig den entsprechenden Staatsvertrag unterschrieben. Einzig Mecklenburg-Vorpommern ist nicht dabei. Die Zentrale soll in Leipzig entstehen, in Dresden ist eine Außenstelle geplant.Ziel ist es, Kriminalität und Terror zu bekämpfen. Überwachte Telefongespräche oder Internutzung werden mit der Abhörzentrale für jedes Bundesland getrennt gespeichert.Die Länder versprechen sich mit dem Überwachungszentrum Einsparungen von insgesamt elf Millionen Euro, weil sie zur Strafverfolgung keine eigene Abhörtechnik mehr benötigen.In zwei Jahren soll das Abhörzentrum Betrieb gehen, rund 16 Millionen Euro wird es kosten.