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Neufassung von „Mein Kampf“ als Unterrichtsstoff in Sachsen möglich

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Die neue, kommen­tierte Fassung von Hitlers „Mein Kampf“ kann als histo­ri­sche Quelle im Unter­richt an Sachsens Schulen verwendet werden. Man mache neben Büchern, die Teil des Lehrstoffs sind, sowie Litera­tur­emp­feh­lungen für Fachlehrer keine weiteren Vorgaben zur Bücher­wahl, sagte eine Sprecherin des Kultus­mi­nis­te­riums.Lehrer könnten selbst entscheiden, welche recht­lich zuläs­sigen Werke sie verwenden. Kultus­mi­nis­terin Kurth erklärte: Ziel müsse es dabei sein, die NS-Ideologie zu entlarven, Schüler gegen Rechts­ex­tre­mismus stark zu machen und sie zu Persön­lich­keiten zu erziehen, die der Ideologie des Natio­nal­so­zia­lismus und allen anderen extre­mis­ti­schen Tendenzen sowie Gewalt­herr­schaften entschieden entge­gen­treten.