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Notaufnahme der Uniklinik ist an Belastungsgrenze

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Die Uniklinik schlägt Alarm. Die Notaufnahme kommt an die Belastungsgrenze, denn die Patientenzahl steigt täglich weiter an. Das kalte Wetter und die glatten Straßen sorgen vermehrt für Unfälle, zusätzlich gibt es viele Atemwegserkrankungen. Zudem sind auch viele Ärzte und Pfleger krank und fallen aus. Patienten verbringen teilweise über 20 Stunden in der Notaufnahme.

Prof. André Gries, Leiter der Zentralen Notaufnahme, appelliert deshalb jetzt an die Patienten, aber auch an die Rettungsdienste: „Wir müssen uns auf die Notfälle konzentrieren und diese ausgewogen verteilen. Wir merken auch, dass die Kapazitäten in den anderen Kliniken erschöpft sind, denn immer mehr Rettungswagen fahren unser Haus an.“ Patienten, die selbst in die Notaufnahme kommen, können häufig auch durch niedergelassene Ärzte oder in Bereitschaftspraxen behandelt werden. Noch könne die Notfallversorgung abgesichert werden, auch weil viele Eingriffe und Therapien, die nicht dringlich sind, abgesagt und verschoben werden.