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Obduktions­ergebnis der Leiche von al-Bakr soll Freitag vorliegen

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Im Laufe des Freitags soll es genauere Erkennt­nisse zu der Todes­ur­sache des Terror­ver­däch­tigen Dschaber al-Bakr geben. Die Staats­an­walt­schaft Leipzig hat angekün­digt, dass Freitag das Ergebnis aus der Obduk­tion vorliegen soll. Seit Donners­tag­vor­mittag wurde die Leiche des Terror­ver­däch­tigen in der Rechts­me­dizin unter­sucht. Die Experten waren nach einer ersten Bewer­tung von einem Selbst­mord ausge­gangen. Al-Bakr war am Montag festge­nommen worden. Am Mittwoch­abend hatte er sich in der JVA Leipzig mit einem T-Shirt erhängt.Unter­dessen wird der zweite Terror­ver­däch­tige aus Chemnitz nach dem Selbst­mord des mutma­ß­li­chen Draht­zie­hers nun strenger überwacht. Der 33-Jährige sitzt derzeit in der Dresdner JVA wegen Beihilfe in Unter­su­chungs­haft. Wie General­staats­an­walt Klaus Fleisch­mann sagte, sitze nun rund um die Uhr ein Wärter vor der Zelle. Kahlil A. soll dem mutma­ß­li­chen Selbst­mord­at­ten­täter seine Wohnung überlassen und Grund­stoffe zur Spreng­stoff­pro­duk­tion beschafft haben.