Pauliner-Altar bereitet Experten schon jetzt Bauchschmerzen
Nachdem der Pauliner Altar wieder an seinen alten Platz gekommen ist gibt es erste Bedenken. Aufgrund des 500 Jahre alten Materials ist der Altar sehr anfällig. Wie Restaurateur Manfried Eisbein unserem Sender erklärte, darf zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit im Altarraum nicht unter 55 Prozent sinken. Wenn es zu trocken ist, bröckeln Farbe und Leim ab, so der Experte. Damit die Luftfeuchtigkeit konstant gehalten werden kann, musste die Universität noch einmal tief in die Tasche greifen. Für rund 60.000 Euro wurde extra für den Altarraum eine Klimaanlage angeschafft. Das nicht-klimatisierte Kirchenschiff ist vom Altarraum durch eine Glaswand getrennt. Nach einer 46 Jahre langen Reise ist der Altar am Freitag in den Neubau der Paulinerkirche umgezogen. Der Transport hat rund 27.000 Euro gekostet.