Per Auftrag Auto-Klau ab Werk – Pole in Görlitz vor Gericht
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Geständnis im Autoschieberprozess vor dem Landgericht Görlitz. Der Angeklagte hat 29 Taten zugegen. In weiteren neun Fällen blieb es beim Versuch des Autodiebstahls. Der Pole hatte gemeinsam mit anderen Bandenmitgliedern vor allem hochwertige Wagen gestohlen. Als Motive gab der 36-Jährige seine Drogen- und Spielsucht an.
Das Gericht stellte eine Haftstrafe von maximal sechs Jahren und acht Monaten in Aussicht – bei einem umfassenden Geständnis. Staatsanwaltschaft und Verteidigung stimmten dem Angebot zu. Die Bande hatte von Januar 2013 bis März 2015 Autos gestohlen – nicht nur in Sachsen. So gehen auch vier nagelneue Audi im Gesamtwert von über 300.000 Euro aus dem Werk in Ingolstadt auf ihr Konto.